oneyearamerica

Hier werde ich über meinen Weg zum Aupair und meine Erlebnisse in Amerika berichten (:

Interview … 02/12/2010

Filed under: Uncategorized — luisalein @ 21:51

Eine kleine Einleitung zum Anfang. Wer heute aus seinem Fenster geguckt hat und gerade in Deutschland wohnt …. hat wohl genau dasselbe wie ich gesehen, oder? Weiss… Alles weiss… Verdammter Mist… Wieso ausgerechnet heute, hm?!
Heute, wo ich mein Interviewgespräch hatte – das mich hoffentlich einen Schritt weiter nach Amerika bringen sollte.  Aber nein, irgendwer musste ausgerechnet heute Deutschland im Schneechaos versinken lassen.
So war ich also nicht weniger nervös, als ich irgendwann um 6 Uhr aufgewacht bin, zwei ungelesene Nachrichten auf meinem Handy hatte, diese gelesen habe und bemerkte, dass heute schneefrei sei. Ich fass es nicht. Wozu habe ich denn eine Freistellung?!

Aber naja, was soll’s.. Irgendwann musste es ja dann los gehen, um 11 Uhr war mein Termin. Um kurz vor 9 sind wir losgefahren, ca. 100km vor uns, 10 nach 11 waren wir am Ziel – trotz des Schneechaos‘ eine beachtliche Zeit für 101km bei 60km/h, hm?

Aber nun zum eigentlichen Thema :

Das Interview

Wie lief es ab?

Wie bereits erwähnt, kam ich gegen 10 nach 11 Uhr bei meiner Interviewerin an, klingelte und klopfte natürlich an der falschen Haustür (weil ich selbstverständlicher Weise nicht mal die Klingel gefunden habe -.- ), wurde dann umgeleitet und hab sie dann doch gefunden. :) Juhuu.
Als erstes musste ich einen Test an ihrem Computer machen – ob ich irgendwelche psychischen Spackungen oder terroristische Ambitionen hätte – sowas halt. Da kamen dann Aussagen, wie z.B. „Ich habe Angst einen Raum voller Menschen zu betreten“, oder „Ich lese lieber Abenteuer- als Liebesromane“ … eeh … ja.

Nun gut.. weiter im Text. After that – eeeh… – ging ich eben mit meiner Interviewerin – sehr nett, sehr freundlich 0:) – meine Charakterreferenzen und sonstige Sachen durch – unspannend für diesen Blog :D – und dann kam der von mir schon vorher gefürchtete Satz „Let’s talk in english“ … iiiiih…

Aber leichterweise – ich hab mir vorsorglicherweise vorher meinen Dear-host-family-letter durchgelesen, wo ich mich und mein Leben bereits vorstellen musste – fing alles mit „Introduce yourself“ an, sodass ich ihr, glaube ich, einen ziemlich heftigen (= langen) Vortrag über mein Leben gehalten habe, der mit Zwischenfragen ihrerseits erweitert/spezialisiert wurde (z.B. „Was arbeiten deine Eltern“, „Wie hast du die Kinder, die du betreut hast, beschäftigt“, „Wieso sollten die Gastfamilien DICH nehmen?“, „Wie würdest du deinen Charakter beschreiben?“, „Wie sieht deine Traum-Gastfamilie aus“[Für mich natürlich mit Pferden und 2 – 4 Kindern xD], etc. angenehme Fragen^^)… und letztendlich … habe ich ein relativ gutes Gefühl dabei :)
Letztendlich … ist das Bangen und Hoffen immer noch aktuell – dass das auch wirklich klappt.
Meine Betreuerin/Interviewerin muss jetzt einen Bericht über mich schreiben, dann wird das Alles mit dem (hoffentlich) bestandenem Psychotest zur Zentrale der Organisation, nach Bonn, geschickt. Die checken noch mal alles und dann bekomme ich evtl. grünes Licht und werde auf die Gastfamilien losgelassen, die sich dann mein Profil angucken können.
Also Leute, drückt mir die Daumen :)

Kommt gut klar mit dem Schnee, schneit nicht ein und schon mal einen wunderschönen zweiten Advent :)
Ich werde erstmal am Wochenende Plätzchen mit meiner besten Freundin backen und diese auch verschicken <3

Winterliche Grüße

Mittwoch, nachdem ich sie kurzerhand nach draußen gezogen habe, nachdem der erste Schnee gefallen ist

 

Hello world! 31/10/2010

Filed under: Uncategorized — luisalein @ 16:13

Dies soll also mein erster Blog-Eintrag werden. Puuii.. Also.. Ja, dann fange ich mal an – irgendwie wird das ja wohl schon werden – oder?
Doch klar, da bin ich zuversichtlich :D

Nun ja.. „oneyearamerica“ – sagt ja eigentlich schon alles, oder?
Mein Vorhaben ein Jahr in Amerika zu verbringen wurde nun bestätigt.
Ja – ich möchte ein ganzes Jahr in Amerika verbringen – als Aupair.

Die Nachricht hat meine Eltern geschockt „Ach was, die hat doch nur mal wieder Rosinen im Kopf, das reden wir ihr schon aus“… Ja ok, ich muss zugeben, ich hatte schon allerhand vor.. Angefangen von der Ausbildung zur Kosmetikerin in Baden-Württemberg, über Eventmanagement-Studium in Dänemark bis zum Aupair-Jahr.
Aber dieses Mal bin ich mir so sicher, wie noch nie. Ja. Natürlich bin ich das. Dieses Vorhaben bringt mir doch nur Vorteile, oder? Na klar bringt es die. Ich darf zwar gar nicht daran denken meine Freunde und Familie ein Jahr lang nicht mehr zu sehen, aber darüber mach ich mir doch lieber erst Gedanken, wenn’s zu spät ist – besser ist doch.

Ja.. So kam’s also, dass Luisa sich für’s Aupair-Jahr entschieden hat, bestätigt wurde mir dies von 3 Ex-Aupairs mit denen ich mich u.a. 30min lang unterhalten habe, das war wirklich schön und informativ. Für eine Organisation habe ich mich ja auch schon entschieden und heute auch dort beworben.
AIFS soll es sein. Ich bin mir sicher. Da passt einfach alles. Die Werbung ist klasse, die Internetpräsenz ist wunderbar übersichtlich und überaus gut designed für mein Amateur-Auge :D und die Beratung am AIFS-Stand in der Berliner Messe war die beste. Und ich habe mich wirklich an jeden Stand gestellt und mit jedem Menschen dort mehr oder weniger gut gequatscht. Allein diese Gespräche haben mir schon gezeigt, wie erfahren die Menschen sind, die dort mit fremden Messe-Besuchern reden sollen. Also… AIFS *thumbs up* mehr kann ich nicht dazu sagen :)

Und ja… unter Rücksicht auf internetverseuchte Freunde/Bekannte und weniger Internetfähige Familie dachte ich mir, dass ein Blog noch am pflegeleichtesten sei, oder? Ich schätze doch, dass ich wenigstens an einigen Abenden in Amerika online sein kann, um ein bisschen meinen Blog zu erweitern und so meine Leser im dann fernen Deutschland über meine Erlebnisse zu unterrichten :)

Außerdem habe ich ja selber erlebt, dass Blogs äußerst hilfreich sind. Wieso? Naja, als ich den Traum vom Aupair in meinem Kopf hatte, lief Google auf Hochtouren. Ich wollte alles mögliche finden, um mich über das Aupair-Dasein zu informieren, am liebsten waren mir Aupair-Tagebücher, da ich dachte, dass diese nicht von irgendeiner Organisation versucht seien und somit objektiv genug,um mir einen guten Einblick zu geben. Die meisten Blogs waren leider nicht aktuell und wurden nicht beendet, das fand ich schade und dachte mir, dass – wenn ich sowas machen sollte – ich es besser mache. Auch für Aupair-Interessierte.

Hier erfahrt ihr meine eigene, krüpplige, objektive, unverseuchte Meinung über das Aupair-Jahr und allem, was damit zu tun hat :)
Wird schon ;-)